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Medienmittelung vom 26.01.2021

Im Dezember 2020 wurde die Gemeinde Bubikon mit SBB Plänen zum Bau der grössten Abstell- und Serviceanlage im Kanton Zürich konfrontiert. Angeblich sind neue Kapazitäten notwendig und das Kulturland in Bubikon wurde als der geeignetste Standort identifiziert. Die CVP Bubikon-Wolfhausen unterstützt einen leistungsfähigen Nahverkehr als wesentlicher Baustein für eine effiziente Wirtschaft, der gleichzeitig zu einer hohen Lebensqualität in Stadt und Land beiträgt.

Das vorliegende Projekt stellt allerdings einen massiven Eingriff in die Natur dar und beeinträchtigt die Lebensqualität im Zürcher Oberland. Wir können nicht nachvollziehen, dass hier intakter Lebensraum zerstört werden soll und die SBB gleichzeitig plant an hochpreisigen Lagen bestehende Service-Kapazitäten abzubauen. Das kommt einer Zersiedelung durch die Hintertüre gleich, mit der die Raumplanung aktiv unterlaufen wird. Das ist ein Immobilienpoker zulasten der Bevölkerung. De facto wird intaktes Kulturland der SBB per Enteignung günstig zugeschanzt und die SBB verkauft gleichzeitig im Stadtgebiet Land zu Maximalpreisen an Immobilieninvestoren. Bei diesem Vorgehen spielen die Lebensqualität der Zürcher Bevölkerung, der Landschafts- und Naturschutz offensichtlich keine Rolle und kommen unter die Räder.

Im Sinne der Bevölkerung unterstützt die CVP Bubikon-Wolfhausen die Ziele der IG Pro Brach Fuchsbühl im Kampf gegen dieses überdimensionierte Projekt und das fehlgeleitete Vorgehen der SBB.

26.01.2021 / CVP Bubikon-Wolfhausen